Lolita Mode ist ein eigenständiger japanischer Modestil, inspiriert vom viktorianischen Zeitalter und dem Rokoko. Sie ist keine Verkleidung und keine Cosplay-Variante, sondern eine Kleidung mit eigener Ästhetik, klaren Regeln und einer leidenschaftlichen Community.
Dieser Guide richtet sich an alle, die in die Welt der Lolita Mode einsteigen möchten. Ob als zukünftige Lolita selbst oder als Eltern, Freunde und Freundinnen oder Neugierige, die verstehen wollen, was diesen Modestil ausmacht. Ich teile hier alles mit euch, was ich weiß: die wichtigsten Stile, meine Lieblingsmarken, wo ihr authentische Mode bekommt und worauf ihr beim Einstieg achten solltet.
Das Wichtigste in Kürze:
- Was ist Lolita Mode? Ein eigenständiger japanischer Modestil inspiriert vom viktorianischen Zeitalter. Der Stil verbindet Eleganz oft mit süßen Elementen und ist keine Verkleidung, sondern Mode mit starkem Ausdruck und viel Individualität.
- Stile im Überblick: Die Lolita Mode umfasst vielfältige Stile, darunter Sweet, Classic, Gothic, Country, und viele mehr. Jeder Stil bringt ganz individuelle Elemente mit sich, von niedlich und verspielt bis hin zu elegant und düster. Ich stelle euch viele der Stile vor!
- Wo kaufen und wie starten?: Lolita Mode ist ein teures Hobby und nicht leicht zu finden. Egal ob die euren Marken oder günstige Second Hand Teile – dieser Guide zeigt euch die besten Optionen. Anfänger sollten zudem Basics wie Petticoat, passende Blusen und Accessoires beachten, um authentische Coords zu kreieren.
- Tipps für den Alltag und Events: Lolita Mode wird oft auf Conventions getragen, doch auch im Alltag oder auf speziellen Treffen könnt ihr eure Lieblingsoutfits tragen. Die Community ist offen, aber respektiere Regeln und Etikette, um den Stil authentisch zu tragen.
Was ist Lolita Mode?
Lolita Mode ist eine japanische Street-Fashion, die sich durch eine besonders detailreiche, bewusst romantische und oft märchenhafte Ästhetik auszeichnet. Typisch sind weit schwingende Röcke oder Kleider, eine klar erkennbare Silhouette mit Petticoat, aufwendig abgestimmte Accessoires und ein hoher Anspruch an das Gesamtoutfit. Die Mode greift Elemente historischer europäischer Kleidung, vor allem aus Rokoko, Viktorianik und Edwardianischer Zeit, auf, ist aber keine historische Rekonstruktion, sondern eine eigenständige japanische Subkultur mit vielen unterschiedlichen Stilrichtungen.

Bei uns im Westen ist der Begriff durch den Romanklassiker Lolita des russisch-amerikanischen Schriftstellers Vladimir Nabokov aus dem Jahr 1955 leider sehr negativ belastet. Dabei hat der Modestil abseits des Namens nichts mit der im Roman behandelten Thematik zu tun. Dennoch ziehen viele Menschen aufgrund dessen eine falsche Verbindung. Der Lolita Stil zeichnet sich durch aufwendige Kleider im viktorianischen Stil aus. Diese gibt es in vielen unterschiedlichen Ausprägungen, auf die ich später noch im Detail eingehe.
Oft wirken die Kleider puppenhaft und können auch sehr süß gestaltet sein. Das führt dann eben oftmals zu dieser Fehlinterpretation, die Kleider kindlich zu empfinden und sie in die Nähe der Figur Lolita aus dem angesprochenen Roman zu bringen. Das ist aber viel zu kurz gedacht, denn ich habe bisher noch nie ein Kind in annähernd ähnlicher Kleidung gesehen. Die meisten der Kleider sind außerdem ziemlich hochgeschlossen und wirken eher elegant und erwachsen. So wie, man es eben für das viktorianische Zeitalter erwarten würde.
Was ist kawaii?
Man muss sich, um diese niedliche Ausprägung der Lolita Mode korrekt einordnen zu können, mit der japanischen Popkultur auseinandersetzen. Japan ist das Land, das knuffige Ikonen wie Mario und Kirby hervorgebracht hat. Die Japaner lieben alles was kawaii (süß, niedlich) ist. Vieles davon kommt auch irgendwann zu uns, ein weiteres Beispiel ist der phänomenale Erfolg der Pokémon. Der Unterschied hier im Westen ist, dass diese Begeisterung für alles Süße eher endet als im asiatischen Raum. Gerade beim Thema Kleidung sind wir hier deutlich konservativer. Hier gilt es meist schon aus Prinzip möglichst wenig aufzufallen.

In Japan ist aber selbst die Mode gerne kawaii, was auch vor der Lolita Kultur nicht Halt macht. Daher kommt der bei uns, außerhalb der Szene, oft etwas kritisch betrachtete Sweet Lolita Stil, der auch der am weitesten verbreitete Stil ist. Es ist schlicht ein kulturelles Missverständnis kombiniert mit einem blöden Zufall, das für diesen negativen Ruf verantwortlich ist.
Das nimmt mir und vielen anderen aber nicht den Spaß an der Mode. Auch ihr solltet euch davon nicht unterkriegen lassen, denn letztendlich sind die meisten Menschen doch eher positiv neugierig.
Lesetipp! Hier stelle ich euch die beliebte Marke Angelic Pretty ganz genau vor: Angelic Pretty – Lolitamode für Anspruchsvolle
Was macht Lolita Mode aus?
Die Kleider sind aufwendig verziert, häufig in Form von Applikationen, mit Rüschen und Spitze. Zu (Träger-)Röcken werden in der Regel passende Blusen getragen. Ein Petticoat gibt den Kleidern entweder eine Glockenform oder eine klassische A-Linie. Weitere Merkmale sind verzierte Strumpfhosen und Kniestrümpfe. Die Schuhe sind meist mit Absatz und Plateau, aber auch flach und entsprechen am ehesten Schuhen im Mary Jane Stil. Weitere gängige Accessoires sind die typischen aufwendig verzierten viktorianischen Sonnenschirme und diverse Kopfbedeckungen.

Während es in Japan nicht unüblich ist, Frauen in entsprechender Kleidung auf der Straße zu treffen, passiert das in Deutschland nur äußerst selten. Abgesehen von organisierten Treffen, Fotoshootings oder ähnlichen Veranstaltungen findet Lolita Mode bei uns nur auf entsprechenden Conventions. Diese Conventions feiern die japanische Popkultur und haben oft einen starken Fokus auf Cosplays und den entsprechenden Anime und Mangas.

Im Laufe der Jahre haben sich diverse, mehr oder weniger häufig vertretene Stile entwickelt. In ihren Grundzügen sind sich diese weiterhin ähnlich, unterscheiden sich aber gerade in Verzierung und Farbgebung teilweise erheblich. In diesem Abschnitt stelle ich euch einige dieser Stile kurz vor. Sofern vorhanden findet ihr auch ein Foto dazu, denn so könnt ihr euch am besten ein „Bild“ davon machen.
Lesetipp! Ihr seid neu in dieser Welt und kennt euch noch gar nicht aus? Unser Lexikon gibt euch einen zusätzlichen Überblick über die wichtigsten Begriffe und Abkürzungen zum Thema: Das Lolita Mode Lexikon
Die Geschichte der Lolita Mode
Die Anfänge der Lolita Mode finden sich bereits in den 70ern in Japan, allerdings ist über die genauen Anfänge nur sehr wenig bekannt. Möglicherweise handelt es sich um eine Gegenbewegung zur zu dieser Zeit immer freizügiger werdenden Mode bei jungen Frauen. Der regionale Ursprung des Stils liegt in der Kansai Region. Von dort verbreitete dieser sich nach und nach über Tokio in ganz Japan. Den großen Durchbruch hatte die Lolita Fashion in den 90er Jahren.
Mittlerweile ist sie so weit in der japanischen Kultur und Modewelt verankert, dass die Kleidung in gängigen Kaufhäusern zu kaufen ist. Es haben sich große Labels wie Angelic Pretty gegründet. Die Intention war allerdings von Anfang an hochwertige Kleidung zu entwerfen, dementsprechend findet ihr immer wieder selbstgemachte Kleider. Diese ersten klassischen Lolita Outfits zeichneten sich durch knielange Röcke und Kleider aus, meist in Glockenform getragen, mit Petticoats aus.
Lolita Kleider – die wichtigsten Modelle und Schnitte
Wenn ihr euch mit Lolita Mode beschäftigt, stoßt ihr schnell auf Abkürzungen wie JSK, OP oder Skirts. Hinter diesen Begriffen stecken verschiedene Schnitte und Modelle der Lolita Kleider, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben. Hier gebe ich euch einen Überblick, damit ihr beim Einkauf wisst, was ihr eigentlich kauft.
JSK – der Jumperskirt

Ein JSK ist ein Trägerkleid ohne Ärmel, das immer mit einer Bluse darunter getragen wird. Es ist das wahrscheinlich am häufigsten verkaufte Lolita Kleid, weil es enorm flexibel ist: Mit einer weißen Bluse wirkt es klassisch, mit einer schwarzen dramatischer, und im Sommer könnt ihr eine kurzärmlige Bluse wählen, im Winter eine langärmlige. JSKs gibt es in beiden klassischen Silhouetten, also A-Linie und Glockenform.
OP – das One Piece

Ein OP ist ein klassisches Kleid mit Ärmeln, also ein einteiliges Lolita Kleid, das ihr ohne Bluse tragen könnt. OPs wirken oft eleganter und kompletter als JSKs, sind dafür aber weniger flexibel in der Kombination. Wenn ihr weniger Wert auf Mix-and-Match legt und einen in sich stimmigen Look bevorzugt, seid ihr mit einem OP gut bedient.
Skirt – der Lolita Rock
Lolita Skirts sind separate Röcke, die ihr mit Bluse und Cutsew (einem Lolita-Oberteil aus weichem Stoff) kombinieren könnt. Sie sind die alltagstauglichste Lolita Kleidung, weil ihr sie auch mit weniger auffälligen Oberteilen tragen könnt. Perfekt für Casual Lolita oder einen sanften Einstieg in die Mode, aber nicht so weit verbreitet.
Salopette – das Lolita Latzkleid
Die Salopette ist eine Sonderform: ein Latzkleid-Schnitt mit Trägern und einem Latzteil auf der Brust, der einen jugendlicheren und casualeren Look erzeugt. Anders als bei JSKs und OPs, die klassisch knielang geschnitten sind, fallen Salopette-Röcke oft kürzer aus. Außerdem sind sie weniger bauschig, was die typische Lolita-Silhouette schwächer ausgeprägt zeigt.
Genau deshalb sind Salopettes innerhalb der Community ein bisschen umstritten: Manche zählen sie aufgrund der kürzeren Röcke nicht zur klassischen Lolita Mode, andere lieben sie als entspannte Casual-Variante.
Welche Lolita Kleider sind für Anfängerinnen am besten?
Mein Tipp für den Einstieg: Beginnt mit einem JSK. So habe ich auch angefangen. Die Flexibilität, was Blusen und Accessoires angeht, gibt euch Raum zum Experimentieren, ohne dass ihr gleich das ganze Outfit neu kaufen müsst. Ein OP ist für später eine schöne Ergänzung, wenn ihr wisst, welcher Stil euch wirklich liegt. Skirts sind ideal, wenn ihr Lolita lieber erst mal dezent und alltagstauglich tragen möchtet.
Die verschiedenen Lolita Stile im Überblick
Die heute wohl gängigsten Stile sind:
Sweet Lolita

Wie der Name schon verrät, handelt es sich um eine süße oder niedliche Auslegung des Lolita Stils. Wie ich bereits oben erklärt habe, passt das perfekt zur japanischen Liebe für alles, was kawaii ist. Die Kleidung zeichnet sich oft durch knallige und bunte Farben aus. Hier dominieren die Farben Pink, (Hell-)Blau, Weiß, Gelb oder Rot. Gerne werden auch zarte Pastellfarben genommen. Dazu kommen jede Menge Schleifchen und viele weitere passende Accessoires. Die Sweet Lolita erfreut sich auch bei uns in Deutschland größter Beliebtheit.
Mein eigenes Angelic Pretty Outfit stelle ich euch hier vor: Angelic Pretty Outfit
Classic Lolita
Den klassischen Lolita Look hatte ich euch oben ja bereits beschrieben. Diese Lolita zeigt sich meist in eher gedeckten Farben und erinnert am ehesten an die ursprüngliche Mode im viktorianischen Stil. Gerade hier sind die Kleidungsstücke in der Regel sehr hochwertig verarbeitet.
Gothic Lolita

Der Name Gothic lässt es schon vermuten, hier geht es eher dunkel zu. Die Farbe Schwarz dominiert den Style, wird aber oft durch weiße Applikationen als Kontrast ergänzt. Es gibt Gothic Lolita Coords aber auch komplett in Weiß. Diese findet ihr zum Beispiel bei der Marke Majoh, ehemals MRcorset.
Mein eigenes Majoh / MRcorset Kleid stelle ich euch hier vor: MRcorset / Majoh – Lolita Brand Vorstellung
Seltenere Stile:
Country Lolita

Der Country Stil orientiert sich an klassischer Landhausmode. Das zeigt sich unter anderem an den Schnitten der Kleider und den verwendeten Blumen- und Obstmustern. Gängige Accessoires dazu sind Strohhüte und Körbe. Ein einfaches Beispiel könnt ihr auf dem Foto unten sehen.
Sailor Lolita

Hier werden die klassischen Seemannsuniformen in aufwendige Lolitakleider umgewandelt. Das äußert sich vor allem in den meist verwendeten Farben Marineblau und Weiß. Dazu kommen die typischen Knöpfe und Streifen auf den Kleidern.
Mein eigenes Meta Kleid aus der 2024er Sailor Kollektion stelle ich euch hier vor: Metamorphose temps de fille – Lolita Brand Vorstellung
Weitere Lolita Stile
- Punk Lolita
Dieser punkige Look ist sehr vielseitig. Typisch sind allerdings die aus der Punkkultur bekannten Karomuster, meist klassisch in Rot, aber auch Pink und Rosa kommen im Kontrast zu Schwarz häufig vor. Zerrissene Stoffe findet ihr hier ebenfalls.
- Steampunk Lolita
Auch Steampunk erfreut sich in der japanischen Kultur immer großer Beliebtheit. Es werden Lolita Kleidungsstücke mit typischen Steampunkelementen vermischt. Dazu gehören Fliegerbrillen, braune Stoffe, Corsagen und Leder.
- Casual Lolita
Da Lolitafashion oftmals nicht besonders alltagstauglich ist, kommt diese dort gerne in angedeuteter Form zum Einsatz. Das zeigt sich vor allem in den Mustern und der Farbgebung der Kleidung und natürlich durch das Tragen von Kleidern und Röcken.
Cosplay Stile:
- Guro Lolita
Ein sehr ausgefallener Stil ist der Guro Style. Dabei geht es ziemlich blutig zur Sache. Die oft weißen Kleider werden mit Kunstblut verziert und haben einen klaren Horroreinschlag.
- Maid Lolita
Maid Lolitas kombinieren die in Japan sehr beliebten Hausmädchenkleider mit ihrem eigenen Stil. In der Regel ist die Kleidung klassisch schwarz-weiß und den Maidkleidern sehr ähnlich. Der Übergang ist hier fließend.
- Nun Lolita
Nun Lolitas sind von klassischen Nonnentrachten inspiriert und entsprechend dominieren wieder die Farben Schwarz und Weiß. Die Kleider sind hochgeschlossen und oft bodenlang. Auch Schleier kommen zum Einsatz.
Wir brauchen eure Unterstützung! Um die Vielfalt der Lolita Mode abbilden zu können, möchten wir gerne mit euch Fotos machen! Ihr bekommt kostenlos hochwertige, fertig entwickelte Fotos. Ihr braucht einfach bereits mindestens ein Coord und solltet aus der Region Lübeck, Hamburg, Schwerin kommen. Schreibt uns gerne unter: kontakt@nerdyhasche.de!
Meine Lolita Mode Marken im Überblick
Ich schreibe zu jeder Lolita Mode Marke, die ich besitze, einen ausführlichen Artikel mit allen Infos zur Marke und detaillierten Vorstellungen zum jeweiligen Kleid und den Accessoires drumherum. Mit der Zeit werden hier sicherlich immer mal neue Artikel und Marken dazu kommen.
Angelic Pretty
Angelic Pretty ist die größte und bekannteste Lolita Mode Marke der Welt. So groß, dass es sogar in Paris einen eigenen Shop gibt. Bei Angelic Pretty bekommt ihr vor allem den Sweet Lolita Stil. Die Kleidung gehört zur gehobenen Preisklasse. Außerdem gibt es Angelic Pretty Lolita Mode nur in einer Einheitsgröße.
Hier geht es zum Angelic Pretty Artikel: Angelic Pretty – Lolitamode für Anspruchsvolle
Majoh/MRcorset
Majoh, ehemals MRcorset, steht für elegante Gothic Lolita Mode, die durch detaillierte Verzierungen und dunkle, aber auch rein weiße, Farbtöne hervorsticht. Die Preise für die oft aufwendig und auch etwas ausgefallen gestalteten Coords bewegt sich im Mittelfeld. Auch hier gibt es nur Einheitsgröße.
Hier geht es zum Majoh Artikel: MRcorset / Majoh – Lolita Brand Vorstellung
Metamorphose temps de fille
Metamorphose temps de fille bietet euch vielseitige Kollektionen, die sowohl klassische als auch süße Elemente der Lolita Mode vereint und für viele Geschmäcker das passende Outfit bereitstellt. Das heißt, hier bekommt ihr Sweet, Classic, Gothic Lolita und noch mehr! Neben der Standardgröße bekommt ihr viele Kleider auch zusätzlich in einer Plus Size Version. Preislich liegt Meta im gehobenen Mittelfeld.
Hier geht es zum Meta Artikel: Metamorphose temps de fille – Lolita Brand Vorstellung
Lolita Mode – wo Kaufen?
Wer nach den ersten Grundlagen tiefer einsteigen möchte, steht schnell vor der nächsten Frage: Wo bekommt man Lolita Mode überhaupt her? Denn das Thema ist bei uns einfach so nischig, dass ihr kaum in einen Laden gehen und da einfach drauflos shoppen könnt.
In und aus Deutschland
Dabei gibt es 1-2 Ausnahmen, wie den J-Store in Hamburg. Dort sind in der Regel eine Handvoll Kleider und etwas drumherum verfügbar. Wenn ihr zum Einstieg offen seid, was euer erstes Coord angeht, kann das eine schöne Option sein. Dabei handelt es sich aber ausschließlich um hochpreisige Markenartikel.
Auf entsprechenden Conventions habe ich bisher wenig gute Erfahrungen gemacht. Zwar gibt es oft schöne Accessoires, aber wenn es um Kleider geht, wird es schnell dünn. Je nach Konfektion findet ihr dort einen Stand der mittlerweile recht etablierten deutschen Indie Marke Loliya. Die Auswahl ist nicht so groß, aber eine schöne Alternative, Made in Germany.
Ansonsten findet ihr auf Conventions oft billigen Chinakram zu teuren Messepreisen. Vor Ort könnt ihr die Kleider dann nicht mal anprobieren. Lasst euch hier also lieber nicht verleiten.
Direkt vom Hersteller
Bleiben wir noch ein wenig bei den großen Marken. Die volle Auswahl bekommt ihr in deren Onlineshops. Diese sind in der Regel mittlerweile auf internationalen Versand ausgelegt. Der Versand erfolgt meist aus Japan, was bedeutet, dass zu den angezeigten Preisen noch weitere Kosten kommen. Allen voran natürlich der Versand. Dazu noch die Einfuhrabgaben, die beim Import nach Deutschland fällig werden. Das ist dann der Zoll und die Einfuhrmehrwertsteuer. Der Versanddienstleister übernimmt freundlicherweise in der Regel automatisch den komplizierten Prozess für euch, will aber dafür auch noch ein paar Euro haben.
Eine Sonderrolle nimmt hierbei die beliebte Marke Angelic Pretty ein. Da es sich bei AP wohl um die größte Lolita Marke überhaupt handelt, leistet sich diese den Luxus eine Filiale in Paris mit eigenem Onlineshop zu betreiben. Der Vorteil liegt in deutlich günstigeren Kosten beim Versand und Wegfall der Einfuhrgebühren.
Gebraucht
Es gibt einen recht großen internationalen Gebrauchthandel für Lolita Mode. Da die Trägerinnen ihre Kleidung in der Regel sehr sorgsam und gut behandeln, dazu meist nicht jeden Tag tragen, sind gebrauchte Lolita Kleider meist gut in Form. Beliebte Prints können zwar teurer sein als neue Kleider, aber oft bekommt ihr so hochwertige Kleidung zu vernünftigen Preisen.
Dabei findet ihr die besten Stücke eher selten auf den klassischen Plattformen wie Vinted, sondern eher auf speziellen Seiten wie Lace Market.
„Noname“ Shops
Mittlerweile ist Lolita Mode aber nicht mehr unbedingt Luxuskleidung. Denn ihr bekommt aus vielen spezialisierten Shop eine Vielzahl günstiger Outfits. Dabei ist aber Vorsicht geboten. Gerade die beiden größten Plattformen Milanoo und Devil Inspired sind hier nicht zu empfehlen. Denn auch wenn die Bilder toll aussehen und die Preise günstig sind, wisst ihr nie 100% was ihr bekommt. Dazu sind die Designs oft etwas zu nah an ihren Vorbildern, was kleinen und großen Marken schaden kann.

Aber keine Sorge, es gibt auch seriöse und anerkannte Seiten. Oft wird empfohlen, mit einem so genannten Shopping Service direkt aus japanischen Noname Shops zu kaufen, weil das insgesamt günstiger ist. Das schreckt aber Einsteigerinnen oftmals ab. In Zukunft möchte ich euch hier auch noch einen Guide schreiben.
Deshalb bleiben wir hier zunächst beim direkten Weg zu eurem ersten oder vielleicht auch zweiten Kleid. Ich habe in der Vergangenheit mit Clobba Online gemacht, wo ich Schuhe und einen Petticoat bestellt habe.
In Japan Shoppen
Die ein oder andere für euch wird mit Sicherheit auch mal einen Trip nach Tokio planen. Dort könnt ihr dann natürlich direkt in den entsprechenden Boutiquen shoppen. Das ist natürlich, abgesehen von den Reisekosten, die aller günstigste Variante. Dazu ist das ein ganz besonderes Shopping Erlebnis.
Gerade die großen Marken haben mehrere Filialen in Tokio, wobei sich das Zentrum der Lolita Mode in Harajuku konzentriert und da vor allem das Shoppingcenter Laforet, wo alle großen Marken einen eigenen Shop haben! Ihr solltet euch aber bewusst sein, dass die Verkäuferinnen in der Regel kein Englisch können und durchaus etwas Berührungsängste haben können. Nicht weil sie euch doof finden, sondern weil die Sprachbarriere ein Problem ist und unter Umständen andere Touristen, die aus bloßer Neugier im Laden landen, für nicht ganz so gute Erfahrungen gesorgt haben.
Ich habe dort letztendlich aber neben einigen anderen J-Fashion Teilen auch ein neues Lolita Kleid gekauft. Lasst euch also nicht abschrecken und geht einfach respektvoll mit der Kultur um.
Wer kann Lolita Mode tragen?
Theoretisch kann jeder Lolita Fashion tragen. Die Community ist grundsätzlich offen und inklusiv. Das gilt auch für das Alter, es gibt Lolitas aller Altersklassen.
Allerdings folgen jetzt einige Aber. Denn wie wir bereits erwähnt haben, ist der Modestil sehr teuer. Selbst wenn ihr auf günstige Kleidung setzt, kostet euch ein komplettes Outfit schnell mehrere Hundert Euro. Das ist gerade für jüngere Lolita Interessierte nicht leicht zu stemmen. Der Kleidungsstil lässt es auch nicht groß zu, mit einem Kleid anzufangen und den Rest nachzukaufen. Zum Kleid gehört, wenn es kein Einteiler ist, eine Bluse. Ein Petticoat muss ebenfalls sein, passende Socken, Schuhe und auch Bloomer. Accessoires oder Perücken kann man dafür auch später dazu kaufen.
Dazu kommt, dass gerade die Markenkleidung nahezu immer nur in einer Einheitsgröße erhältlich ist, die auf japanische Frauen ausgelegt ist. Das heißt bewusst verallgemeinert, dass diese Kleidung für eher kleine und schlanke Frauen hergestellt wird. Auch wenn hier teilweise ein Umdenken stattfindet und es erste Linien gibt, die etwas größer ausfallen.
Vieles lässt sich ausgleichen, denn große Frauen achten auf ein längeres Kleid, kleine Frauen wie ich kaufen eher die kurzen. Auch die Form des Petticoats kann hier etwas helfen.
Wenn ihr nicht diesem Einheitsmaß entsprecht, hilft es etwas kreativ an die Sache ran zu gehen oder euch abseits der großen Marken umzusehen, wo es dann auch Kleidung für große Frauen und Plus Size gibt.

Für kleine Budgets habe ich ja im vorigen Abschnitt als es darum ging, wo ihr am besten kauft, günstigere Alternativen aufgezeigt. Lolita soll auch explizit keine Fast Fashion sein. Euch reicht also auch erst mal eine ganze Weile ein einziges Kleid. Spielt lieber ein wenig mit dem drumherum.
Wie mit Lolita Fashion anfangen?
Ihr fragt euch eventuell, wie ihr am besten mit diesem Modestil anfangt. Klar, ihr braucht euer erstes Outfit, auch Coord genannt. Lolita kann ein schwieriger Modestil sein, da es einige Regeln gibt, die mal mehr, mal weniger wichtig sind. Deshalb ist es einfacher ein aktuelles Markenoutfit zu nehmen, da ihr in der Regel (fast) alles unter einem Namen bekommt und so sicher sein könnt, dass alles passt.
Ansonsten sind viele erfahrenere Lolitas auch sehr hilfsbereit, wenn ihr euch auf die Tipps einlasst. Gerade als Anfängerin solltet ihr nicht versuchen, die Mode neu zu erfinden. Später gibt es Raum zum Experimentieren, aber das kann anfangs schnell schiefgehen.
Ihr findet andere Lolitas aus Deutschland auf Plattformen wie Instagram. Hier gilt es höflich Kontakt aufzunehmen und natürlich zu respektieren, dass nicht jede die Zeit für eine ausführliche Beratung hat. Es gibt auch spezielle deutschsprachige Facebook-Gruppen, die genau zu diesem Zweck gegründet wurden. So habe ich selbst mir auch meinen Rat geholt, wie ich als selbst für japanische Verhältnisse kleine Frau am besten anfange. Lolitas reden sehr gern über ihr Hobby bzw. ihren Lifestyle, begegnet ihnen nur immer mit Respekt.
Wo überhaupt tragen?
- Im Alltag
Wenn ihr dann endlich euer erstes Lolita Coord beisammen habt, kommt schnell die Frage auf, wo ihr die Sachen überhaupt tragen könnt? Euch ist sicher bewusst, dass die Chancen im Alltag auf andere Lolitas zu stoßen sehr gering sind. Wenn ihr in Düsseldorf wohnt, sicher noch etwas größer, als irgendwo auf dem Dorf.
Dementsprechend wissen die allermeisten Menschen da draußen auch nicht, was ihr da anhabt. Anders gesagt, ihr tragt sehr auffällige Kleidung und damit fallt ihr automatisch auf. Nicht jede mag das so im Mittelpunkt zu stehen, aber es lässt sich kaum vermeiden. Diese Aufmerksamkeit kann positiv, neutral, aber auch negativ ausfallen.
Wir leben in Deutschland und das ist das Land der anstarrenden Leute. Ihr werdet viele Blicke auf euch ziehen. Das ist erstmal nichts Negatives, die meisten schauen einfach nur. Ihr müsst aber leider auch mal damit rechnen, dass ihr einen Spruch abbekommt, weil leider viele Menschen einfach nicht verstehen, dass man anders aussieht.
Ich trage Lolita selbst auch nicht alltäglich. Persönlich habe ich bisher nie negative Kommentare bekommen. Es kommt eher mal vor, dass kleine Kinder glauben, ich sie eine Prinzessin oder Menschen das Ganze als Verkleidung wahrnehmen. Das ist teilweise schon nervig, da stehe ich aber drüber und lasse mir den Spaß nicht nehmen.
- Auf Conventions
Wenn euch das alles, gerade am Anfang zu viel ist, dann bieten sich Conventions an, gerade wenn ihr noch keine Kontakte geknüpft habt. Grundsätzlich ist natürlich noch zu sagen, dass es zu zweit oder gleich in einer Gruppe immer leichter ist als alleine.

Spezielle Lolita Treffen sind wieder eher selten und finden meist im Rahmen einer festen Community statt. Die großen Anime/Japan Conventions, wie die Dokomi, sind perfekt um erste eigene Erfahrungen zu sammeln und vielleicht auch Kontakte zu knüpfen. Zwischen Cosplayern fallt ihr nicht mehr auf und das gilt nicht nur für die Veranstaltung, sondern auch Teile der ganzen Stadt.
Welche Regeln gibt es?
Ja, es gibt Regeln für Lolita Mode. Hierbei gibt es Lolitas, die diese sehr streng auslegen und auch leben. Es gibt aber auch viele Communitys, die das ganze Thema lockerer angehen. Ich möchte das hier auch gar nicht alles bis ins letzte Detail durchkauen.
Aber ein Paar Basics möchte ich euch hier aufzeigen:
- Wenn ihr euch nicht sicher seid, ob ein Kleid Lolita ist, dann ist es das meistens nicht. Kauft euch am besten nur Kleider, die entsprechend gekennzeichnet sind. Wobei das auch keine Garantie ist. Achtet hier auf etablierte und vertrauenswürdige Shops und fragt im Zweifel nach.
- Röcke sind etwa knielang. Da es meist nur eine Einheitsgröße gibt, schwankt das natürlich etwas. Ihr bekommt aber mittlerweile auch Röcke, die kürzer geschnitten sind. Für den Anfang haltet es aber besser klassisch.
- Die Silhouette der Kleidung ist elementar wichtig. Röcke sind entweder in A-Linie oder Glockenform geschnitten. Alles andere ist keine Lolita Mode.
- Lolita Mode hat keinen Ausschnitt! Die Kleidung ist immer hochgeschlossen.
- Zu Jumperskirts gehört immer eine Bluse, auch im Sommer. Die Trägerkleider sollten nie ohne getragen werden.
- Unter dem Rock muss ein Petticoat getragen werden, der nicht zu sehen ist.
- Bloomers müssen ebenfalls unter dem Rock getragen werden, diese stellen sicher, dass auf Treppen nichts Ungewünschtes zu sehen ist.
- Zu einem Lolita Outfit gehören passende Strümpfe. Das kann eine Strumpfhose, Overkneestrümpfe, Kniestrümpfe oder auch kurze Söckchen sein.
- Auch ein passendes Haarteil gehört zum Outfit.
- Verzichtet auf Neonfarben oder ähnliches.
- Lolita Schuhe können flach oder mit Absatz sein. Klassiker sind Mary Janes, es gibt aber für kalte Tage zum Beispiel auch Stiefel. Tragt bitte nicht eure Alltagsschuhe, wie zum Beispiel Sneaker. Auch vorne offene Schuhe gehören nicht zum Modestil
- Achtet außerdem auf die Qualität. Lolita Fashion muss nicht teuer sein, sollte aber niemals billig aussehen.
Sollte ich etwas vergessen haben, schreibt mir gern einen Kommentar, ich ergänze die Liste gern. Zum Schluss möchte ich noch sagen, dass ich mich auch nicht immer an jede Regel halte. Trotzdem sollten sie euch gerade am Anfang helfen, den richtigen Einstieg zu finden. Und wirklich schwer sind die einzelnen Punkte auch nicht umzusetzen.
Spannende Literatur, die Lolitas kennen sollten:
- Shades Of Wonderland
Mit Shades Of Wonderland bekommt ihr einen richtig großen und dicken Bildband zum Thema Lolita Mode. Das Buch stellt zu Beginn die einzelnen Lolita Stile kurz vor. Dann wars das aber im Wesentlichen mit Text und große Bilder zu den verschiedenen Labels übernehmen. Insgesamt 45 Designer und Marken stellen sich euch vor. Dabei sind große Labels wie Baby, The Stars Shine Bright und Alice And The Pirates, aber auch viele Kleine, die von euch entdeckt werden wollen.

Der Fokus liegt hier vor allem auf Sweet Lolita und noch mehr auf Gothic Lolita. Als Fan der Mode lohnt sich der Blick in den Bildband auf jeden Fall. Leider gibt es ihn nicht mehr neu zu kaufen. Ihr findet auf den bekannten Plattformen wie Ebay aber immer wieder Angebote. Ganz günstig sind diese aber nicht, mit so 40€ müsst ihr auf jeden Fall rechnen. Dafür werdet ihr aber auch mit tollen Fotos belohnt!
Häufig gestellte Fragen zur Lolita Mode
Was genau ist Lolita Mode?
Lolita Mode ist ein eigenständiger japanischer Modestil, inspiriert vom viktorianischen Zeitalter und dem Rokoko. Charakteristisch sind aufwendig verzierte Kleider mit Petticoat, hochgeschlossene Schnitte und eine puppenhafte Silhouette. Lolita Mode ist keine Verkleidung und kein Cosplay, sondern ein vollwertiger Modestil mit eigener Ästhetik und Community.
Was bedeutet Lolita?
Im Kontext der Mode hat der Begriff „Lolita“ nichts mit dem gleichnamigen Roman von Vladimir Nabokov zu tun. Er beschreibt einfach den japanischen Modestil und seine Trägerinnen. Eine Lolita ist also eine Person, die diesen Stil trägt, unabhängig von Alter oder Geschlecht.
In welchem Land wird Lolita Mode getragen?
Lolita Mode hat ihren Ursprung in Japan und ist dort am weitesten verbreitet. Mittlerweile gibt es aktive Communities weltweit, unter anderem in Deutschland, den USA, Großbritannien, Frankreich und China. In Japan, vor allem in Tokios Stadtteil Harajuku, könnt ihr Lolitas auch im Alltag auf der Straße sehen. Außerhalb Japans ist das deutlich seltener.
Ist Lolita Mode dasselbe wie Cosplay?
Nein. Cosplay ist das Verkleiden als bestimmter Charakter aus Anime, Manga, Spielen oder Filmen. Lolita Mode ist hingegen ein eigenständiger Modestil, bei dem die Trägerin keinen Charakter darstellt, sondern ihren persönlichen Stil ausdrückt. Lolitas tragen ihre Outfits aus Begeisterung für die Mode selbst, nicht für eine Rolle.
Wie viel kostet ein Lolita Outfit?
Ein komplettes Lolita Coord kostet je nach Marke und Qualität zwischen 200 und 800 Euro. Markenkleider von japanischen Labels wie Angelic Pretty oder Metamorphose temps de fille liegen meist im Bereich 250 bis 450 Euro pro Kleid – plus Bluse, Petticoat, Bloomer, Schuhe und Accessoires. Mit Second-Hand-Käufen über Plattformen wie Lace Market und Noname Teilen lässt sich der Einstieg deutlich günstiger gestalten.
Wo kann man Lolita Mode in Deutschland kaufen?
In Deutschland gibt es nur wenige Anlaufstellen vor Ort: Der J-Store in Hamburg führt eine kleine Auswahl an Markenkleidern. Auf Conventions findet ihr gelegentlich die deutsche Indie-Marke Loliya. Online lohnt sich der Direktkauf bei Marken wie Angelic Pretty Paris (ohne Einfuhrgebühren), bei den japanischen Onlineshops der Hauptmarken oder Second Hand auf Lace Market.
Können auch Männer Lolita Mode tragen?
Ja, absolut. Männer, die Lolita Mode tragen, werden in der Community Brolitas genannt – eine Wortzusammensetzung aus „Brother“ und „Lolita“. Die Lolita-Community ist offen und inklusiv, und es gibt keine Regel, die den Modestil auf ein Geschlecht beschränkt.
Welcher Lolita Stil ist für Anfängerinnen am besten geeignet?
Sweet, Classic und Gothic Lolita sind die zugänglichsten Einstiegsstile, weil ihr für sie die größte Auswahl an Kleidern und Zubehör findet. Welcher davon zu euch passt, hängt von eurem persönlichen Geschmack ab: Sweet ist verspielt und bunt, Classic elegant und gedeckt, Gothic dunkel und dramatisch. Mein Tipp: Startet, wenn euer Budget das zulässt, mit einem kompletten Markenoutfit. Dann passt automatisch alles zusammen, und ihr lernt die Silhouette kennen, bevor ihr selbst kombiniert.
Interessante weiterführende Links zum Thema Lolita Mode:
- Hasches Abenteuer
Werft auch einen Blick auf unseren Partnerblog Hasches Abenteuer. Dort findet ihr einen schönen Artikel, in dem ihr erfahrt wie ihr euer Lolitaoutfit an Regentagen mit süßen Gummistiefeln kombinieren könnt.
Hier geht es zum Artikel: Hasches Abenteuer – Gummistiefel, Lolita Mode und Cosplay
- Lolibrary
Die Seite Lolibrary ist eine riesige Datenbank mit ganz vielen Kleidungsstücken diverser Lolita Labels. Hier könnt ihr ein Stück weit die Geschichte der Mode anhand der jeweiligen Kollektionen erleben. Aber auch zum Stöbern nach Kleidern und Accessoires bietet sich die Seite an.
Hier geht es zur Seite: Lolibrary.org
Das war mein Lolita Mode Guide. Ich hoffe, er hat euch gefallen. Lasst auch gern euer Feedback da, ich freue mich auf den Austausch mit euch! Schaut euch gern außerdem meine weiteren J-Fashion Artikel an. Diese findet ihr hier in der Übersicht: J-Fashion
Lesetipp! Zuletzt möchte ich euch noch den Blogpost zum japanischen Modelabel Liz Lisa empfehlen. Viel Spaß beim Lesen!
Moin und Hallo, ich bin Truudy!
Ich liebe J-Fashion und Mode generell! Deshalb bin ich vor allem für diesen Bereich von nerdyhasche zuständig. Da ich aber auch großer Anime Fan bin und selbst Gamerin findet ihr auch in diesen Bereichen einiges von mir.
Ich stelle euch verschiede Lolita Mode Marken vor, zeige euch generell wie ich J-Fashion in meinen Alltag einbinde, so dass auch ihr täglich eure Lieblingsteile tragen könnt und style Anime Outfits ebenfalls alltagstauglich für euch nach!
Eure Truudy





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