Warum sammle ich Anime-Produktionsmaterialien?
Ich bin mit Anime aufgewachsen und fand Serien wie Sailor Moon immer faszinierend. Gleichzeitig bin ich auch schon immer Sammler gewesen. Angefangen habe ich mit klassischem Merch. Also Figuren, Soundtracks, DVDs und alles was dazu gehört.
Normaler Merch ist auch toll, aber irgendwann wurde ich auf Anime-Produktionsmaterialien aufmerksam. Storyboards, Originalzeichnungen, handbemalte Cels – Stücke, die bei der Entstehung eines Anime tatsächlich auf dem Tisch eines Animators lagen. Kein Massenprodukt, sondern echte Unikate mit Geschichte. Die Möglichkeit, einen Teil meiner Lieblingsanime zu besitzen, der nicht einfach nachproduziert werden kann. Das hat mich sofort gepackt.
In diesem Artikel zeige ich euch die echten Prachtstücke meiner kleinen Sammlung und stelle euch das Thema generell vor.
Ich bin selbst noch relativ am Anfang dieser Reise, nehmt das hier also weniger als Experten-Guide und mehr als begeistertes Reinschnuppern mit wertvollen Tipps für Einsteiger.
Was sind Anime-Produktionsmaterialien überhaupt?
Wichtig vorab: Nicht jedes Produktionsmaterial, das auf dem Sammlermarkt auftaucht, ist automatisch ein handgezeichnetes Original. Manche Materialien wurden im Studio vervielfältigt und als Kopien an das Team verteilt. Das macht sie nicht weniger authentisch, sie waren trotzdem Teil der Produktion, aber der Unterschied ist für Sammler relevant.
Storyboard

Storyboard (絵コンテ / Ekonte): Die erste visuelle Umsetzung des Drehbuchs. Grobe Skizzen mit Regieanweisungen, Kamerabewegungen, Timing und Dialogen. Quasi der Bauplan einer Episode. Wird vom Episodenregisseur gezeichnet – manchmal auch vom Hauptregisseur selbst.
→ In der Regel Kopien. Das Original-Storyboard wird im Studio vervielfältigt und an die verschiedenen Abteilungen verteilt. Was auf dem Sammlermarkt landet, sind fast immer diese Produktionskopien.
→ Seltenheit: Mittel. Da pro Episode mehrere Kopien existieren, tauchen sie regelmäßig auf. Storyboards von besonders populären Serien oder bekannten Regisseuren sind allerdings deutlich begehrter und schwerer zu finden.
Layout
Layout: Aufbauend auf dem Storyboard – die erste detaillierte Zeichnung einer Szene mit Perspektive, Figurenplatzierung und Hintergrundkomposition. Hier wird festgelegt, wie die fertige Szene räumlich funktioniert.
→ Handgezeichnete Originale. Jedes Layout ist eine individuelle Zeichnung des jeweiligen Animators.
→ Seltenheit: Hoch. Layouts tauchen deutlich seltener auf dem Markt auf als Genga oder Douga, da sie im Produktionsprozess oft im Studio verblieben sind.
Genga

Genga (原画 / Key Animation): Die Schlüsselzeichnungen der Bewegung. Ein Key Animator zeichnet die wichtigsten Posen einer Bewegungssequenz. Hier steckt die eigentliche Animation-Kunst drin.
→ Handgezeichnete Originale. Jede Genga ist ein Unikat direkt von der Hand des Key Animators.
→ Seltenheit: Mittel bis hoch. Genga tauchen regelmäßig auf dem Markt auf, die Preise und Verfügbarkeit hängen aber stark von der Serie und dem Animator ab. Genga von namentlich bekannten Key Animatoren sind besonders begehrt.
Douga
Douga (動画 / In-Between Animation): Die Zwischenzeichnungen, die die Genga-Posen verbinden und die Bewegung flüssig machen. Oft von weniger erfahrenen Animatoren gezeichnet.
→ Handgezeichnete Originale. Zwar von den Genga abgeleitet und nachgezeichnet, aber trotzdem individuelle Handarbeit auf Papier.
→ Seltenheit: Niedrig. Da pro Szene viele Zwischenbilder entstehen, sind Douga die häufigsten und erschwinglichsten Original-Produktionsmaterialien. Ein guter Einstiegspunkt für neue Sammler.
Settei
Settei (設定 / Model Sheets): Charakterdesign-Referenzblätter mit verschiedenen Ansichten, Ausdrücken und Detailnotes. Werden an das gesamte Team verteilt, damit die Figuren konsistent aussehen.
→ In der Regel Kopien. Das Original-Charakterdesign wird vom Charakterdesigner gezeichnet, aber das Team arbeitet mit Fotokopien. Originale Settei vom Designer selbst sind extrem selten und entsprechend begehrt.
→ Seltenheit: Als Kopien niedrig bis mittel – sie tauchen häufig auf, oft als Sets. Original-Settei vom Charakterdesigner selbst sind dagegen extrem selten und echte Grails.
Cel
Cel (セル画): Die auf Acetatfolie übertragene und kolorierte Endversion einer Zeichnung – das, was letztendlich vor der Kamera fotografiert wurde. Wichtig: Nur relevant für Anime vor der Digitalisierung (grob bis Ende der 90er/Anfang 2000er). Für moderne Anime gibt es Cels in der Regel nicht mehr.
Hier gibt es zwei klassische Varianten:
- Koloriertes Cel: Das „klassische“ Cel – Linienzeichnung auf der Vorderseite, Farbe auf der Rückseite der Acetatfolie. So wie es im fertigen Anime zu sehen war.
- Sketch Cel / Line Cel: Nur die Linienzeichnung auf der Folie, ohne Kolorierung. Kann aus verschiedenen Gründen existieren – Testdrucke, Zwischenschritte oder verworfene Szenen. Zeigt die reine Linienarbeit und hat dadurch einen ganz eigenen ästhetischen Reiz.
→ Handgemalte Originale. Jedes Cel wurde individuell auf Acetatfolie übertragen und von Hand koloriert (bei kolorierten Cels). Echte Unikate.
→ Seltenheit: Variabel, aber steigend. Da nach der Digitalisierung keine neuen Cels mehr entstehen, ist der Bestand endlich. Cels von Hauptfiguren in ikonischen Szenen sind die Königsklasse – entsprechend selten und hochpreisig. Sketch Cels und Cels von Nebencharakteren oder unauffälligen Szenen sind leichter zu finden und ein guter Einstieg.
Production Note
Production Notes / Settei-Pakete: Offiziell zusammengestellte Sammlungen von Produktionsmaterialien – teils als Beilage zu Blu-ray-Boxen, teils als eigenständige Veröffentlichung. Können Storyboard-Auszüge, Settei, Interviews und mehr enthalten.
→ Gedrucktes/veröffentlichtes Material. Keine Originale im eigentlichen Sinne, sondern offiziell reproduzierte Zusammenstellungen. Trotzdem wertvoll als Einblick in den Produktionsprozess.
→ Seltenheit: Abhängig von der Auflage. Manche Sets sind Massenware, andere waren limitierte Beilagen zu teuren Collector’s Editions und entsprechend schwer zu bekommen. Generell aber der zugänglichste Einstieg ins Thema.
Hintergrundkunst

© CLAMP/Madhouse/NHK
Hintergrundkunst (背景美術 / Haikei Bijutsu): Handgemalte Hintergründe, vor denen die Cels platziert wurden. Oft unterschätzte, eigenständige Kunstwerke. Auf dem Foto seht ihr Produktionsmaterial von Cardcaptor Sakura. Es ist eine Kopie des Originals, die bei meinem Genga dabei war. Klein daneben seht ihr eine Animeszene in der er genutzt wurde.
→ Handgemalte Originale. Jeder Hintergrund ist ein individuelles Gemälde – oft mit Gouache oder Acryl auf Papier. Gehören zu den seltensten und wertvollsten Produktionsmaterialien überhaupt.
→ Seltenheit: Sehr hoch. Pro Szene existiert oft nur ein einziger Hintergrund, und viele wurden nach der Produktion nicht aufbewahrt. Wenn sie auf dem Markt auftauchen, sind sie entsprechend begehrt und hochpreisig.
Lohnen sich Produktionsmaterialien als Investment?
Die kurze Antwort: Kauft sie aus Leidenschaft, nicht als Geldanlage.
Ja, bestimmte Stücke haben über die Jahre deutlich an Wert gewonnen, besonders Cels aus beliebten Serien der 80er und 90er, die es schlicht nicht mehr gibt. Der Bestand ist endlich, die Nachfrage wächst. Aber der Markt ist klein, nischig und schwer vorhersehbar. Es gibt keine standardisierten Preise, keine Börse, keine Garantie. Was heute gefragt ist, kann morgen an Interesse verlieren – und umgekehrt.
Dazu kommt: Der Zustand von Cels kann sich mit der Zeit verschlechtern. Farbe blättert, Acetatfolie vergilbt, Papier stockt. Wer seine Stücke als Investment sieht, muss auch in Aufbewahrung und Konservierung investieren.
Mein Rat: Sammelt das, was euch persönlich begeistert. Wenn es irgendwann im Wert steigt, ist das ein schöner Bonus. Aber die eigentliche Rendite ist das Gefühl, ein echtes Stück Anime-Geschichte in den Händen zu halten.
Meine Stücke im Detail
Hier findet ihr meine persönlichen Sammlerstücke, die ich euch kurz vorstelle.
Das Date A Live Storyboard

Auch wenn Date A Live nicht die Krönung der Anime-Schöpfung ist, habe ich die erste Staffel in mein Herz geschlossen. Kurumi und Yoshino sind tolle Charaktere. Mein Storyboard bildet auch die Yoshino Folge ab. Da konnte ich dann nicht nein sagen, als ein Bekannter mir dieses angeboten hatte. Für 60€ war ich hier dabei. Für eine durchaus bekannte und beliebte Serie kein schlechter Preis.
Ihr seht hier auch den typischen Aufbau von Storyboards. Links seht ihr die Kacheln mit den Skizzen und Rechts allerlei Anmerkungen, Hinweise, usw. Natürlich alles in Japanisch. Die Skizzen sind ziemlich simpel, aber sehr gut zu erkennen, wenn ihr die Folge kennt.
Es ist toll zu sehen wie die fertige Folge entstand, aus welchen simplen Skizzen heraus die fertigen Zeichnungen gemacht wurden. Ableiten zu können, worauf es den Machern in den einzelnen Szenen ankam.
Das Madoka Magica Production Note Set
Ich habe einen detaillierten Artikel mit allen Infos zum Madoka Production Note geschrieben: Puella Magi Madoka Magica Production Note – DAS Artbook für Sammler

Gerade bei Madoka finde ich das Production Note super spannend. Nicht nur, weil es mein liebster Anime ist, sondern, weil es sich um ein visuell und künstlerisch starkes Werk handelt. Auch wenn ich sonst gerne meine Sammlergegenstände nutze und präsentiere, ist das Buch bei mir verschlossen in der Vitrine. Ob ich es irgendwann öffne? Wer weiß.
Was drin ist, habe ich mir online natürlich trotzdem angeschaut. Ihr bekommt in dem Paket auf 496 Seiten allerlei Material zum Madoka Anime. Außerdem ist ein DIN-B5 Kunstdruck dabei und nettes Zubehör wie Lesezeichen. Das ist für mich die ultimative Sammlung als Fan.
Aus Japan bekommt ihr das Set für etwa 120€ neu, wobei dann noch Versand und Einfuhrabgaben dazu kommen. Gebraucht liegt es so, je nach Zustand, um die 80€.
Das Cardcaptor Sakura Genga

Links: Die originale Genga-Zeichnung aus der Produktion. Rechts: Die fertige Szene aus Episode 55 von Cardcaptor Sakura. © CLAMP/Madhouse/NHK
Bei Produktionsmaterialien kommt es ja vor allem auf die Bekannt- und Beliebtheit eines Anime und dessen Charaktere an. Cardcaptor Sakura gehört mit Sailor Moon und Madoka zu den ganz großen Magical Girl Klassikern. Deshalb bin ich auf mein Cardcaptor Sakura Stück richtig stolz.
Ursprünglich war ich auf der Suche nach einem Cel – also eine Zeichnung auf Acetatfolie. Letztendlich wurde es aber eine Genga, also eine originale Key-Animation-Zeichnung auf Papier. Ehrlich gesagt finde ich das sogar noch spannender. Denn bei einer Genga seht ihr die tatsächliche Handarbeit des Animators, mit Skizzenlinien, Konstruktionsstrichen und handschriftlichen Anweisungen in Rot.
Darauf zu sehen sind Sakura in einem ihrer Magical Girl Outfits und ihr Sidekick Kero zwischen Schachfiguren. Oben links steht „アリスの世界“ (Alices Welt). Das verweist auf Episode 55 der ersten Staffel, die ein Alice-im-Wunderland-Thema hat. Die roten Markierungen wie „55“ und „と-230“ sind Szenen- und Cut-Nummern aus dem Produktionsprozess.
Ein interessantes Detail: Unten rechts trägt die Zeichnung einen Stempel von DANGUN PICTURES, einem koreanischen Animationsstudio. Das zeigt, dass diese Genga nicht beim Hauptstudio Madhouse selbst entstand, sondern bei einem externen Partner. Solches Outsourcing ist bei TV-Anime absolut üblich. Ein Großteil der Animationsarbeit wird an spezialisierte Studios vergeben. Das macht die Zeichnung nicht weniger authentisch, es erzählt einfach noch ein Stück mehr von der Geschichte, wie Anime tatsächlich produziert werden.
Ich habe die Genga bei Mandarake online ersteigert. Dafür habe ich den Markt länger beobachtet. Denn es tauchen immer wieder Produktionsmaterialien zu meinen liebsten Anime auf, aber ich wollte natürlich auch ein tolles Motiv. Der Preis lag bei 200€ inklusive Versand zuzüglich Einfuhrabgaben.
Es war richtig aufregend als das Paket aus Japan bei mir ankam und ich diesen Schatz in meinen eigenen Händen halten konnte. Und der Moment, als ich realisiert habe, was ich da wirklich vor mir habe, die originale Zeichnung eines Animators, hat das Ganze nochmal besonderer gemacht.
Wo findet und kauft man solche Materialien?
- Yahoo Auctions Japan – Die größte Quelle. Erklärung, dass man einen Proxy-Service braucht (Buyee, Zenmarket etc.). Hier taucht das meiste auf.
- Mandarake – Japans bekanntester Second-Hand-Laden für Anime/Manga-Sammlerstücke. Online-Shop mit internationaler Lieferung.
Mandarake ist meine persönliche Empfehlung, weil sicher und einfach. Hier geht es zu den Auktionen: Mandarake Auktionen
- Spezialisierte Onlineshops und Händler – Ihr findet spezialisierte Shops und Händler, mit denen ich aber keine Erfahrung habe. In Japan gibt es sogar richtige Ladengeschäfte, solltet ihr mal vor Ort sein. Hier lohnt sich auch immer ein Abstecher zu Mandarake.
- Conventions – Manchmal findet man Produktionsmaterialien bei Händlern auf Anime-Conventions, auch in Deutschland. Die Preise sind aber gesalzen und es ist nicht leicht die Echtheit zu verifizieren.
- Social Media und Community – Twitter/X, spezialisierte Discord-Server, Reddit-Communities. Auch hier gilt Vorsicht was Echtheit und Zustand angeht.
Worauf beim Kauf achten?

- Echtheit: Wie erkennt man, ob ein Cel oder Genga echt ist? Die schlechte Nachricht, das werdet ihr im Internet kaum erkennen können. Bilder müssen nicht unbedingt das zeigen, was ihr bekommt. Und selbst wenn ist das auf einem kleinen Bild schwer einzuschätzen. Bleibt ihr einfach bei vertrauenswürdigen Quellen, wie Mandarake, die die Echtheit für euch garantieren. Ein starkes Indiz, dass etwas nicht stimmt ist ein sehr niedriger Preis. Es ist nicht leicht, aber macht euch erstmal mit gängigen Preisen vertraut, indem ihr den Markt etwas beobachtet.
- Zustand: Cels können vergilben, Farbe kann abblättern, Papier kann stockfleckig sein. Euch muss bewusst sein, dass das, was ihr da bekommt, selten in perfektem Zustand ist. Das sind zwar Schätze, aber mit denen wurde gearbeitet, es sind Arbeitsmaterialien. Und sie sind oft bereits mehrere Jahre alt. Für mich macht das aber den Charme aus.
- Versand aus Japan: Hier kommen die üblichen Themen wie Zoll, Verpackung und Lieferzeiten ins Spiel. Zum Endpreis kommen also immer noch Versand und Einfuhrabgaben dazu.
- Preise: Es ist unmöglich hier einen gesteckten Preisrahmen zu nennen. Von ein paar Euro bis hin zu mehreren Zehntausenden Euro ist hier alles drin. Grundsätzlich gilt, je bekannter und beliebter ein Anime und der Charakter sind, desto teurer wird es wahrscheinlich. Aber auch eher unbekannte Franchises können aufgrund leidenschaftlicher Fanbase hohe Preise erzielen. Diese Art des Sammelns ist oft teurer Luxus.
Ich bin selbst noch am Lernen, das hier ist mein bisheriger Wissensstand. Schreibt gern in die Kommentare, wenn ihr ebenfalls noch Tipps habt!
Aufbewahrung und Präsentation

Das Genga fertig gerahmt, noch nicht an der Wand, im Holzrahmen mit UV-Schutz Museumsglas. Die passende Anime-Szene klein daneben. © CLAMP/Madhouse/NHK
- Grundregeln: Nutzt spezielle säurefreie Hüllen und Mappen, ganz wichtig achtet darauf, dass kein direktes Sonnenlicht an eure Sammlerstücke kommt, keine Feuchtigkeit und kein Klebeband auf den Materialien. Wobei letzteres häufig von Haus aus schon dran ist aus dem ursprünglichen Produktionsprozess.
- Cels speziell: Lagert zwischen säurefreiem Papier, stapelt außerdem eure Schätze nicht (Farbe kann kleben), Acetatfolie kann mit der Zeit schrumpfen oder sich wellen.
- Rahmung: Nehmt unbedingt UV-Schutzglas – denn auch indirektes Licht hat langfristig Auswirkungen, außerdem säurefreies Passepartout. Muss nicht teuer sein, aber ein paar Basics schützen das Material langfristig.
- Präsentation vs. Schutz: Ihr müsst immer abwägen, wollt ihr das Material zeigen (im Rahmen oder in der Vitrine) oder primär konservieren (in Archivhülle und Mappe)?
Was mache ich selbst? Bei mir ist es eine Mischung. Das Cardcaptor Sakura Genga hänge ich auf, gerahmt hinter UV-Schutzglas. Das Date A Live Storyboard ist teilweise gerahmt ausgestellt und teilweise sicher verstaut. Das Madoka Production Note ist original verpackt in der Vitrine. Ich behandle die Sachen mit Respekt, aber möchte sie in meinem Alltag auch regelmäßig sehen und mich daran erfreuen. Ich habe bisher aber auch nichts aus dem allerhöchsten preislichen Regal gekauft.
Fazit – Mehr als nur Merch
Es ist ein ganz besonderes Gefühl diese echten Animeschätze in Händen zu halten. Denn genau diese Dinge wurden von den Menschen genutzt, die unsere Lieblingsanime geschaffen haben. Das meistens vor vielen Jahren.
Das alles abseits der massenproduzierten Merchartikel, die es überall da draußen gibt. Nicht, dass diese schlecht wären. Ich sammle ja selbst leidenschaftlich Figuren, Soundtracks auf Vinyl und mehr. Trotzdem sind Produktionsmaterialien besonders, weil sie die Geschichte erzählen.
Wichtig ist für mich aber auch nicht wahllos zu kaufen, sondern mich auf die Stücke zu konzentrieren, die ich wirklich mag. Deshalb halte ich weiter die Augen offen, werde aber nur ganz gezielt zuschlagen.
Habt ihr selbst Produktionsmaterialien? Oder jetzt Lust bekommen, euch umzuschauen? Schreibt gerne in die Kommentare!
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